Hüfte

Das Hüftgelenk (lateinisch Articulatio coxae) ist nach dem Kniegelenk das zweitgrößte Gelenk. Der Oberschenkelknochen (Femur) und das Becken (Pelvis) bzw. das Hüftbein bilden dabei die knöchernen Gelenkpartner. Es ist vor allem bei den Fortbewegungsarten des Gehens, bei dem es im Gegensatz zum Laufen keine Flugphase gibt, eingebunden.

Haupterkrankungen des Hüftgelenkes beim Menschen sind:

  • angeborene Veränderungen des Gelenkes (bei Mädchen häufiger)
  • abgeflachte Hüftpfannen (Hüftdysplasie, teils entwicklungsbedingt bei Neugeborenen)
  • Beugekontraktur
  • Coxa vara
  • Coxa valga
  • Knochenbrüche (Frakturen) des Beckenknochens (Acetabulumfraktur) oder des Oberschenkelknochens
  • Abnutzungen der Gelenkflächen (Hüftgelenksarthrose)
  • Entzündungen des Gelenkraumes (Arthritis)
  • Femurkopfnekrose
  • Coxitis fugax, auch „Hüftschnupfen“ genannt
  • Jugendliche Hüftkopflösung (Epiphyseolysis capitis femoris)
  • Verwölbung von Hüftpfanne und -kopf (Protrusio acetabuli)

Einschränkung in der Flexion (Beugung), Einschränkung in der Extension: (Streckung), Einschränkung in der Außenrotation (Viererzeichen, Außendrehung), Einschränkung in der Innenrotation: (Einwertsdrehung)